Aktive Demokraten Presse
Bislang bestand unsere Ratsarbeit in Rodenberg darin, Verwaltungsvorlagen im kleinen Fraktionskreis zu besprechen. Das wollen wir ändern. Wenn wir Einladungen zu Sitzungen erhalten, wollen wir uns zukünftig vorher mit unseren Mitstreitern zusammensetzen, um möglichst viele Ideen und Meinungen zu den anstehenden Themen in die Ratsgremien einbringen zu können. Wir möchten weg von der derzeitig üblichen „Zuschauerdemokratie“ hin zur Mitmachdemokratie.
Transparenz und Ehrlichkeit sind dabei unsere Leitlinien.

Kategorie: Schaumburger Wochenblatt

Schaumburger Wochenblatt vom 10.03.2012

Lange Liste von Anträgen für mehr Verkehrssicherheit
Aktive Demokraten/FDP beschäftigen Ausschuss

RO­DEN­BERG (p­d). Eine lange Liste von An­trä­gen, die die Ar­beits­gruppe Ak­tive De­mo­kra­ten/FDP ein­ge­bracht hat­te, be­schäf­tigte den Aus­schuss für Bau­an­ge­le­gen­hei­ten, Stadt­ent­wick­lung und Um­welt des Ra­tes Ro­den­berg. Vor al­lem die Ver­kehrs­si­cher­heit stand da­bei im Vor­der­grund. Aber auch die Auf­stel­lung von Hun­de­kot­beu­teln war ein Thema in der Zu­sam­men­kunft.
Im Be­zug auf die Op­ti­mie­rung der Be­rei­che an Fußgän­gerü­ber­we­gen soll ei­ni­ges ge­tan wer­den. Auch Gün­ther Wehr­hahn von der Ver­wal­tung gab zu, dass es so­wohl am Ze­bra­strei­fen vor der Grund­schule an der Lan­gen Straße als auch im Be­reich Ein­mün­dung Al­lee/Lange Straße Hand­lungs­be­darf ge­be. Auf Vor­schlag der An­trags­stel­lung soll in Zu­kunft ein Blink­licht an der Am­pel vor al­lem die Ab­bie­ger aus Rich­tung Ape­lern auf que­rende Fußgän­ger auf­merk­sam ma­chen. Der Ze­bra­strei­fen an der Schule soll zu­sätz­lich ge­kenn­zeich­net wer­den. So ge­nannte Leit­zy­lin­der in blau- weiß- ge­streift sol­len vor dem Ü­ber­weg in­stal­liert wer­den.
We­nig Be­geis­te­rung gab es für den An­trag der Ar­beits­grup­pe, Hun­de­kot­sta­tio­nen und -ab­fall­behäl­ter auf­zu­stel­len. Vor al­lem im Be­reich des Burg­wal­les sei so et­was drin­gend er­for­der­lich, er­läu­terte Grup­pen­spre­cher Se­bas­tian Klein. Die Ver­wal­tung hatte im Vor­feld Kos­ten für Behäl­ter und Kotsä­cke er­mit­telt und war auf einen Mit­tel­wert von rund 359 Euro ge­kom­men, je nach An­bie­ter. "Ich sehe nicht ein, dass wir dafür Geld aus­ge­ben", lau­tete die klare Mei­nung von Die­ter Leis­ti­kow von der SPD. Mit drei Nein- Stim­men, drei Ent­hal­tun­gen und ei­ner Zu­stim­mung De­mo­kra­ten/FDP wurde der An­trag der Ak­ti­ven De­mo­kra­ten/FDP-Ar­beits­gruppe ab­ge­lehnt.

Infoveranstaltung gefordert
(p­d). Bünd­nis 90/­Die Grü­nen und die Ak­ti­ven De­mo­kra­ten wün­schen Auf­klärung darü­ber, wel­che Auf­ga­ben ein So­zi­al­ar­bei­ter oder ein So­zi­al­päd­agoge für Ju­gend­li­che und Se­nio­ren in der Samt­ge­meinde ü­ber­neh­men könn­te. Die Ver­wal­tung wurde per An­trag ge­be­ten, zur Klärung der Sach­lage den Kreis­ju­gend­pfle­ger zu ei­ner In­for­ma­ti­ons­ver­an­stal­tung ein­zu­la­den, die im Rah­men der nächs­ten Sit­zung des Aus­schus­ses für Ju­gend, Kin­der­gar­ten-, Sport- und Kul­tu­ran­ge­le­gen­hei­ten statt­fin­den soll. Diese Ver­an­stal­tung solle der In­for­ma­tion al­ler Par­teien zur Ar­beit ei­nes So­zi­al­ar­bei­ters oder ei­nes So­zi­al­päd­ago­gen die­nen, Es hät­ten schon mehr­fach Ge­spräche mit der CDU/WGSR statt­ge­fun­den und auch die SPD habe in der Presse ein In­ter­esse an der Ein­rich­tung ei­ner Stelle für einen So­zi­al­ar­bei­ter oder So­zi­al­päd­ago­gen be­kun­det, heißt es wei­ter. "So ist es im In­ter­esse al­ler Par­tei­en, die Vor­teile ei­nes ge­ne­ra­ti­ons­ü­ber­grei­fen­den Kon­zep­tes für Ju­gend und Se­nio­ren durch einen Fach­mann er­läu­tert zu be­kom­men", schreibt Spre­cher Tho­mas Ber­ger ab­sch­ließend.

Schlamm soll vermessen werden
Ausschuss befasst sich mit Zustand des Schlossgrabens

RO­DEN­BERG (p­d). Der Fi­sche­rei­ver­ein Ro­den­berg macht sich Sor­gen um den Schloss­gra­ben. Nach Aus­kunft der Ver­eins­führung sei es drin­gend er­for­der­lich, den un­kon­trol­lier­ten Ab­fluss von Was­ser zu stop­pen. Auch bau­li­che Män­gel an der Ufer­bö­schung wur­den von Mar­tin Schmei­che er­wähnt, als er im Aus­schuss für Bau­an­ge­le­gen­hei­ten das Wort er­teilt be­kam. Am Ende ei­ner län­ge­ren Dis­kus­sion ü­ber mög­li­che Lang­zeit­schä­den und da­mit ver­bun­de­nes Fischster­ben stand ein An­trag von Die­ter Leis­ti­kow (SPD). Der be­an­tragte die Ver­wal­tung da­mit, vor wei­te­ren Schutz­maß­nah­men zu prü­fen, wie hoch der Schlamm tatsäch­lich sei und die Was­ser­tiefe zu mes­sen.Nach Aus­sa­gen von Schmei­che sei der Burg­gra­ben zum einen da­durch be­droht, dass Bi­sam­rat­ten den Wall durch­boh­ren, die Ufer­bö­schung da­durch ab­gän­gig sei und das Ge­wäs­ser all­ge­mein im­mer mehr ver­san­de. Wie Jörg Döpke von der Ver­wal­tung in der Sit­zung er­klär­te, sei man in Be­zug auf die Bi­sam­rat­ten be­reits tätig ge­wor­den. Ein Schäd­lings­bekämp­fer habe die Sa­che in die Hand ge­nom­men, die Tiere le­bend ein­ge­fan­gen und sie um­ge­sie­delt. Die Un­dich­tig­keit des Wal­les ne­ben dem Ab­lauf sei durch eine Fach­firma ab­ge­dich­tet wor­den. Die ab­gän­gi­gen Ab­sperr­bret­ter dort seien be­gut­ach­tet wor­den und sol­len mit­tel­fris­tig aus­ge­tauscht wer­den.Ob man bei ei­nem An­stieg der Ver­schlam­mung von 20 Zen­ti­me­tern pro Jahr tätig wer­den müs­se, stellte Döpke als Frage an die Mit­glie­der des Fach­aus­schus­ses. Vor 15 Jah­ren sei der Schloss­teich das letzte Mal ent­schlammt wor­den. Die Kos­ten be­tru­gen da­mals rund 35 000 DM. Die kon­ti­nu­ier­li­che Zu­führung von Frisch­was­ser werde durch die vor ei­ni­gen Jah­ren von der Stadt ge­baute Pump­sta­tion im Be­reich der Mühle­naue si­cher­ge­stellt.

1 Kommentar

Kommentar from: Volker Dahle [Besucher]
Die Aktiven Demokraten unterstützen den Fischereiverein und hatten deshalb beantragt, dass sich der Fachausschuss überhaupt mal mit dem Thema beschäftigt.
10.03.12 @ 18:28

Schaumburger Wochenblatt vom 17.12.2011

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Aktive Demokraten bleiben dran - Unbehandelte Anträge werden erneut eingereicht

RO­DEN­BERG (p­d). An­trä­ge, die sie in der ver­gan­ge­nen Rats­pe­ri­ode ge­stellt ha­ben und die nicht be­han­delt wur­den, hat die Ar­beits­gruppe aus Ak­ti­ven De­mo­kra­ten und FDP jetzt er­neut bei der Ver­wal­tung ein­ge­reicht. Die The­men sind viel­fäl­tig, sie rei­chen von der Ge­stal­tung von Aus­gleichs­flächen bis hin zu Hun­de­kot­beu­teln und sol­len in den Fach­gre­mien zur Spra­che kom­men.

In ei­ner Pres­se­mit­tei­lung geht die Gruppe auf die ein­zel­nen Punkte näher ein. Zur nächs­ten Sit­zung des Aus­schus­ses für Fa­mi­lie, Ju­gend und So­zia­les soll die Ver­wal­tung im Rah­men der Haus­halts­auf­stel­lung für 2012 ein Kos­ten­vor­schlag darü­ber vor­le­gen, was der Er­satz von ab­gän­gi­gen Spiel­geräten auf dem Spiel­platz Fal­ken­weg und die Neu­ge­stal­tung des Spiel­plat­zes am Burg­wall kos­ten soll.

Weil ihr im Mai 2011 ein­ge­reich­ter An­trag auf An­schaf­fung ei­nes Hun­de­kot-Beu­tel­s­pen­ders keine Berück­sich­ti­gung ge­fun­den hat, soll die­ser jetzt wie­der ein­ge­bracht wer­den. Der Aus­schuss für Bau­an­ge­le­gen­hei­ten, Stadt­ent­wick­lung und Um­welt soll sich nach den Vor­stel­lun­gen der Rats­gruppe im Zuge der Haus­halts­planauf­stel­lung für das kom­mende Jahr mit der Frage be­fas­sen, was diese Spen­der kos­ten und wel­che Stand­orte es dafür ge­ben kön­ne.

Auch ü­ber wei­tere Ab­fall­behäl­ter an der Wallan­lage soll die­ses Fach­gre­mium be­ra­ten und eine ent­spre­chende Emp­feh­lung ab­ge­ben.

Der glei­che Aus­schuss ist nach Mei­nung von Ak­ti­ven De­mo­kra­ten und FDP dafür zu­stän­dig, sich in die­ser Rats­pe­ri­ode tatsäch­lich mit ei­nem An­trag ü­ber Sa­nie­rung der Feld­straße und die Ge­schwin­dig­keits­be­gren­zung im Krüm­me­weg zu be­fas­sen.

Neu ist der An­trag der Grup­pe, die Ge­stal­tung von Aus­gleichs­flächen im Bau­ge­biet Stein­rie­sen zu dis­ku­tie­ren.

Mög­lich wäre nach Mei­nung der Gruppe eine An­pflan­zung von Bäu­men. Auch eine Ein­rich­tung von zwei bis drei Be­su­cher- Ein­stell­plät­zen ohne Bo­den­ver­sie­ge­lung wäre sinn­voll.

Schaumburger Wochenblatt vom 03.12.2011 | Ausgabe-Nr. 48B

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Zuschauer erleben "gelaufene Demokratie" - Fünf geheime Wahlgänge für wichtige Posten im Rodenberger Samtgemeinderat

SAMT­GE­MEINDE RO­DEN­BERG (p­d). Die Ge­duld der vie­len Zu­schauer bei der kon­sti­tu­ie­ren­den Sit­zung des Ra­tes der Samt­ge­meinde Ro­den­berg wurde auf eine harte Probe ge­stellt. Fünf­mal muss­ten die neue Rats­ver­tre­ter an die Wahl­ur­ne, um in ge­hei­mer Ab­stim­mung ü­ber die stell­ver­tre­ten­den Rats­vor­sit­zen­den und die stell­ver­tre­ten­den Samt­ge­mein­de­bür­ger­meis­ter zu be­fin­den. Nur die Ab­stim­mung für den Rats­vor­sit­zen­den fiel ein­stim­mig und mit Hand­zei­chen aus: Auch in der nächs­ten Rats­pe­ri­ode wird Hein­rich Op­pen­hau­sen (SPD) aus Ape­lern dem Gre­mium vor­ste­hen.

Rein rech­ne­risch ver­fü­gen CDU/Wähl­er­ge­mein­schaft (WGSR) und Bünd­nis 90 Die Grü­nen/Ak­tive De­mo­kra­ten im Samt­ge­mein­de­rat ü­ber 17 Stim­men, die SPD kann 15 Stim­men und die Stimme des Samt­ge­mein­de­bür­ger­meis­ters Uwe Heil­mann (SPD) für sich ver­bu­chen.

Zu Be­ginn des Ab­stim­mungs­ma­ra­thons er­klär­ten sich die ein­zel­nen Frak­tio­nen zu ge­wünsch­ten Grup­pen­bil­dun­gen.

Die Grü­nen wer­den mit den Ak­ti­ven De­mo­kra­ten zu­sam­men­ar­bei­ten, die CDU mit der WGSR.

Aus die­ser Kon­stel­la­tion her­aus könnte sich eine Mehr­heit für die SPD im wich­ti­gen Samt­ge­mein­de­aus­schuss er­ge­ben, denn hier hat der Samt­ge­mein­de­bür­ger­meis­ter auch ein Stimm­recht. Vier Sitze kann die SPD als stärkste Frak­tion für sich ver­bu­chen, die CDU/WGSR-Gruppe stellt drei Bei­ge­ord­ne­te, Grüne und Ak­tive De­mo­kra­ten ha­ben ein Vo­tum. Im Ver­lauf der kon­sti­tu­ie­ren­den Sit­zung im Ho­tel “­Zum al­ten Fried­rich” in Ape­lern ge­stal­te­ten sich die Wahlen recht zäh. Denn auf An­trag der SPD wurde ge­heim ge­wählt - Gün­ter Al­ten­burg von der CDU schloss sich die­sem An­trag an - mit na­ment­li­cher Auf­ru­fung.

Im ers­ten Wahl­gang für den stell­ver­tre­ten­den Rats­vor­sit­zen­den gab es ein Patt mit 16:16 Stim­men zwi­schen Hein­rich Lauf­möl­ler (SPD) und dem Ge­gen­kan­di­da­ten Kars­ten Doh­meyer von den Grü­nen. Eine Stimme war un­gül­tig.

Im zwei­ten Durch­gang konnte Lauf­möl­ler die er­for­der­li­che Mehr­heit von 17 Stim­men für sich ver­bu­chen.

Bei den Wahlen für den zwei­ten Stell­ver­tre­ter von Op­pen­hau­sen ging es wie­der in ge­hei­mer Wahl zur Sa­che. Und er­neut konnte sich mit Her­bert Wei­bels ein SPD-Rats­herr durch­set­zen. Mit dem Er­geb­nis 17:16 Stim­men. Das Nach­se­hen hatte der von den Grü­nen be­nannte Kan­di­dat Se­bas­tian Klein von den Ak­ti­ven De­mo­kra­ten.

Da­mit aber noch nicht ge­nug der Ur­nengän­ge. Die ge­heime Wahl für das Amt des zwei­ten stell­ver­tre­ten­den Bür­ger­meis­ters fiel mit 17:16 Stim­men po­si­tiv für Hans-Die­ter Brand (SPD) aus. Chris­tel Ober­heide (C­DU) musste sich dem Vo­tum ge­schla­gen ge­ben.

Eine wenn auch kleine Ü­ber­ra­schung gab es dann bei den Wahlen für den zwei­ten Stell­ver­tre­ter von Heil­mann. Die SPD be­nannte Op­pen­hau­sen als Kan­di­da­ten, die CDU/WGSR schlug Ralf Sass­mann vor. Mit 17:16 Stim­men machte am Ende der Ro­den­ber­ger Bür­ger­meis­ter Sass­mann das Ren­nen.

Die Besetzung der Ausschüsse im Samtgemeinderat

SAMT­GE­MEINDE RO­DEN­BERG (p­d). Der nicht öf­fent­lich ta­gende Samt­ge­mein­de­aus­schuss wird durch die fol­gen­den Bei­ge­ord­ne­ten be­setzt: Frank Wit­te, Hein­rich Op­pen­hau­sen, Hein­rich Lauf­möl­ler, Hans-Die­ter Brand (alle SPD), Udo Meyer, Chris­tel Ober­heide (C­DU), Ralf Sass­mann (WGS­R), Tho­mas Ber­ger (Bünd­nis 90/­Die Grü­nen).

Aus­schuss für Pla­nungs-, Bau- und Um­weltan­ge­le­gen­hei­ten: Uwe Budde (Vor­sitz), Rai­ner Hel­big, Hart­mut Vorm­fenne (alle SPD), Bör­ries von Ham­mer­stein, Carlo de Rooij (beide CDU), Franz-Wil­helm Rie­chers (WGS­R), Kars­ten Doh­meyer (Bünd­nis 90/­Die Grü­nen).

Aus­schuss für Ju­gend-, Kin­der­gar­ten-, Sport- und Kul­tu­ran­ge­le­gen­hei­ten: Ma­rina Brand (Vor­sitz), Uwe Mär­tens, Ha­rald Schmidt (alle SPD), Er­hard Stee­ge, Chris­tel Ober­heide (beide CDU), Wil­helm Thür­nau (WGS­R), Nor­bert Bruhne (Bünd­nis 90/­Die Grü­nen).

­Feu­er­schutzaus­schuss: Wil­helm Köl­ling (Vor­sitz), Hart­mut Vorm­fen­ne, Wil­helm Hart­mann (alle SPD), Fre­de­rik Plat­te, Thors­ten Lück (beide CDU), Ralf Sass­mann (W­GRS), Se­bas­tian Klein (Ak­tive De­mo­kra­ten).

Aus­schuss für Fried­hofsan­ge­le­gen­hei­ten: Hart­mut Vorm­fen­ne, Her­bert Wei­bels (beide SPD), Rai­ner Hel­big, Bör­ries von Ham­mer­stein, Tho­mas Lück (Vor­sitz, alle vor­ge­nann­ten CDU), Franz-Wil­helm Rie­chers (WGS­R), Ru­dolf Zer­ries (Bünd­nis 90/­Die Grü­nen).

Aus­schuss für Wirt­schaft und Frem­den­ver­kehr: Ru­dolf Zer­ries (Vor­sitz), Kars­ten Sucker, Uwe Bud­de, Karl Minne Braaksma (alle SPD), Bör­ries von Ham­mer­stein, Chris­tel Ober­heide (beide CDU), Franz-Wil­helm Rie­chers (WGS­R).

Schulaus­schuss: Karl-Minne Braaksma (Vor­sitz), Ma­rina Brand, Uwe Mär­tens (alle SPD), Thors­ten Lück, Carlo de Rooij (beide CDU), Wil­helm Thür­nau (WGS­R), Nor­bert Bruhne (Bünd­nis 90/­Die Grü­nen).

­Be­triebs­aus­schuss (früher Werks­aus­schuss): Fried­rich-Wil­helm Platte (Vor­sitz), Fre­de­rik Platte (beide CDU), Her­bert Wei­bels, Wil­helm Köl­ling, Kars­ten Su­cker (alle SPD), Wil­helm Thür­nau (WGS­R), Kars­ten Doh­meyer (Bünd­nis 90/­Die Grü­nen).

Schaumburger Wochenblatt vom 03.12.2011 | Ausgabe-Nr. 48B

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Schaumburger Wochenblatt vom 23.07.2011

Unser Kommentar zum Kommentar: So ging es uns auch...

Darum: AKTIVE DEMOKRATEN wählen!

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Schaumburger Wochenblatt vom 23.07.2011

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Schaumburger Wochenblatt vom 22.06.2011

Uwe Heilmann sieht für Nachnutzung kein Problem

RO­DEN­BERG (p­d). Bei ei­nem Orts­ter­min ha­ben sich die Mit­glie­der des Aus­schus­ses für Bau­en, Pla­nung und Ge­werbe ein Bild vom Zu­stand des Hau­ses Lange Straße 2 ge­macht, dass seit ei­ni­gen Mo­na­ten im Be­sitz der Stadt ist. ­Stadt­di­rek­tor Uwe Heil­mann zeigte sich bei der Ge­le­gen­heit zu­ver­sicht­lich, die Leer­stände in dem Wohn- und Ge­schäfts­haus schon bald fül­len zu kön­nen. Die Woh­nung ü­ber den Räu­men der ehe­ma­li­gen Apo­theke sei be­reits wie­der ver­mie­tet. Stark in­ter­es­siert an dem La­den sei die In­ha­be­rin des Blu­men­ge­schäf­tes an der Ecke, klärte der Ver­wal­tungs­chef bei der Be­ge­hung auf.

Wenn die Blu­men­händ­le­rin in die größe­ren Räume ne­benan zie­he, könne der dann freie Eck­la­den un­ter Um­stän­den als Se­nio­ren­treff­punkt ge­nutzt wer­den, so Heil­mann wei­ter. Die ehe­ma­lige Apo­theke soll dem­nächst mit neuen Fens­tern aus­ge­stat­tet wer­den. Die Au­to­ma­tik­tür werde durch eine me­cha­ni­sche Tür er­setzt.

Zu­ver­sicht­lich zeigte sich der Stadt­di­rek­tor in Be­zug auf Nach­mie­ter für das dem­nächst frei wer­dende Op­ti­ker­ge­schäft. "Da gibt es schon erste Ge­spräche" ver­riet Heil­mann den Aus­schuss­mit­glie­dern. Es gebe noch punk­tu­el­len Re­no­vie­rungs­be­darf. Die Ar­bei­ten sol­len nach und nach er­le­digt wer­den. "Wir wer­den so aus­bau­en, wie Nut­zer ge­fun­den wer­den", fügte er noch an. So könn­ten auch in­di­vi­du­elle Wün­sche neue Mie­ter berück­sich­tigt wer­den.

Unser Kommentar dazu:
Der kleine Blumeneckladen ist als Seniorentreff ungeeignet. Man stelle sich mal vor, wie eine 76-jährige ältere Dame mit Gehwagen die Treppe zur Toilette runterkommt...
Der ehemalige Optikerladen wäre aus unserer Sicht dagegen als Seniorentreff geeignet.

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Schaumburger Wochenblatt vom 15.06.2011

Gegen Raser und schlechte Straßen

Aktive Demokraten haben viele Kritikpunkte und fragen nach Antworten

RO­DEN­BERG (p­d). Mit meh­re­ren An­trä­gen und An­fra­gen an die Ver­wal­tung woll­ten die Ak­ti­ven De­mo­kra­ten in den ver­gan­ge­nen Wo­chen auf Miss­stände hin­wei­sen, die ih­nen selbst ins Auge ge­fal­len sind oder die ih­nen von Bür­gern zu­ge­tra­gen wur­den. In ei­ner Pres­se­mit­tei­lung for­mu­lie­ren sie nun ihre Be­fürch­tung, dass ei­nige An­träge von ih­nen bis nach den Kom­mu­nal­wah­len ganz of­fen­sicht­lich "­aus­ge­ses­sen" wer­den sol­len. Als ein In­diz für diese Be­haup­tung se­hen sie die Ab­set­zung ei­ner für An­fang Juni ge­plan­ten Ver­wal­tungs­aus­schuss-Sit­zung. Ent­ge­gen der Aus­sage aus dem Rat­haus, es hät­ten hier­für keine Ta­ges­ord­nungs­punkte vor­ge­le­gen, kon­tern die Ak­ti­ven De­mo­kra­ten mit vier von ih­nen for­mu­lier­ten An­trä­gen, die laut ih­rer Ein­schät­zung durch­aus zu­min­dest eine Sit­zung des We­ge­aus­schus­ses ge­recht­fer­tigt hät­ten.

Laut Aus­kunft von Spre­cher Se­bas­tian Klein ging es da­bei zum ei­nem um die Ver­kehrs­si­cher­heit der Fußgän­ger und Rad­fah­rer auf der Al­lee in Höhe Al­lee 18 bzw. ASB-Heim. Dort würde der Fuß-/Rad­weg von Au­to­fah­rern ge­nutzt und außer­dem seien die Am­peln aus Sicht der Ak­ti­ven De­mo­kra­ten ge­fähr­lich mit­ten auf dem Fuß-/Rad­weg po­si­tio­niert. Zu­sätz­lich bit­tet die Gruppe um Prü­fung, ob im Krüm­me­weg die Ge­schwin­dig­keit auf 10 km/h be­schränkt und durch Be­schil­de­rung auf Ga­bel­stap­ler­ver­kehr hin­ge­wie­sen wer­den soll­te.

Außer­dem möchte die Gruppe eine De­batte darü­ber führen, ob, wie in an­de­ren Ge­mein­den üb­lich, auch in Ro­den­berg an viel ge­nutz­ten Fuß­we­gen Hun­de­kot­beu­tel­s­pen­der auf­ge­stellt wer­den soll­ten. Weil An­woh­ner vom Mag­de­bur­ger Weg sich bei ih­nen be­klagt ha­ben, dass vor ih­rer Haustür schnel­ler als zuläs­sig ge­fah­ren wer­de, ha­ben die Ak­ti­ven De­mo­kra­ten einen An­trag an die Stadt ge­stellt, dort Ge­schwin­dig­keits­mes­sun­gen vor­zu­neh­men. Grup­pen­spre­cher Se­bas­tian Klein hält es in ei­ner Pres­se­mit­tei­lung für not­wen­dig, zum Aus­brem­sen von Ra­sern ei­nes der mo­bi­len Mess­geräte, ü­ber die die Samt­ge­meinde ver­fügt, auf Höhe Mag­de­bur­ger Weg 14 ein­zu­set­zen. Dort sei eine Tempo 30 Zone ein­ge­rich­tet, die laut An­woh­ner von zahl­rei­chen Kraft­fah­rern aber igno­riert wer­de.

Dazu wei­sen sie mit Nach­druck auf den ih­rer Auf­fas­sung nach sehr schlech­ten Zu­stand der Feld­straße hin, die drin­gend sa­niert wer­den müs­se. "Und es ha­ben uns An­woh­ner ge­be­ten, auf das freie Teer­drei­eck im Mün­dungs­be­reich Tor und Am Al­ten Ro­den­berg hin­zu­wei­sen. Dort stand früher ein­mal eine Lit­fass­säu­le. Wir fra­gen die Ver­wal­tung, ob es hier nicht Mög­lich­kei­ten der Ver­schö­ne­rung gib­t?", en­det die Pres­se­mit­tei­lung von Se­bas­tian Klein.

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Schaumburger Wochenblatt vom 25.05.2011

Energieverträge mit E.ON laufen aus

SPD diskutiert Chancen und Risiken

LAND­KREIS (h­b/m). In ins­ge­samt acht Schaum­bur­ger Städ­ten und Samt­ge­mein­den lau­fen in den kom­men­den zwei Jah­ren die Kon­zes­si­ons­ver­träge mit dem Ener­gie­ver­sor­gungs­un­ter­neh­men E.ON aus. Nach den Wor­ten des Vor­sit­zen­den der SPD Schaum­burg, Kars­ten Becker, be­steht da­mit eine ein­ma­lige Ge­le­gen­heit, in­ner­halb ei­nes en­gen Zeit­raums das Strom­netz in ei­nem größe­ren Ver­sor­gungs­ge­biet zu er­wer­ben. In sei­ner letz­ten Sit­zung hat sich der SPD-Vor­stand die mit ei­nem Net­z­er­werb ver­bun­de­nen Chan­cen und Ri­si­ken von Tho­mas Prie­mer, Bür­ger­meis­ter der Ge­meinde Au­e­tal, dar­stel­len las­sen.

Im Au­e­tal müs­sen die po­li­ti­schen Gre­mien näm­lich be­reits in den nächs­ten zwei Mo­na­ten ent­schei­den, ob der dort lau­fende Kon­zes­si­ons­ver­trag ver­län­gert oder das Strom­netz statt­des­sen ü­ber­nom­men wer­den soll. Laut Prie­mer ist das Ver­fah­ren noch völ­lig of­fen. Die ein­ge­hen­den An­ge­bote müs­sen noch be­wer­tet und ge­wich­tet wer­den. Prie­mer stellte fest, dass E.ON ein leis­tungs­fähi­ges Un­ter­neh­men sei, das ef­fi­zi­ent ar­beite und eine hohe Ver­sor­gungs­si­cher­heit ge­währ­leis­te.

­Mit ei­ge­nen Stadt­wer­ken könn­ten die Städte und Ge­mein­den je­doch wirt­schaft­li­che und stra­te­gi­sche Hand­lungs­spiel­räume in der Ener­gie­ver­sor­gung und -ver­mark­tung eröff­nen, schil­derte der Au­e­ta­ler Bür­ger­meis­ter die Chan­cen ei­nes Net­z­er­werbs. Die Wert­schöp­fung würde vor Ort er­fol­gen. "­Die Auf­trags­ver­gabe an die hei­mi­schen Ge­wer­be­be­triebe si­chert be­ste­hende und schafft neue Ar­beits- und Aus­bil­dungs­plät­ze; und mit den Ge­win­nen könn­ten die Kom­mu­nal­haus­halte un­ter­stützt wer­den", er­kann­ten die Vor­stands­mit­glie­der die Chan­cen. Zu­dem, so Vor­sit­zen­der Becker, könnte man ei­genstän­dig und ak­tiv ü­ber Kli­ma­schutz und die Ein­spei­sung und Er­zeu­gung er­neu­er­ba­rer Ener­gien ent­schei­den - al­les in ei­ge­ner Ver­ant­wor­tung.

­Die Ri­si­ken des Net­z­er­werbs be­ste­hen in dem kaum kal­ku­lier­ba­ren Kauf­preis. So er­zeug­ten un­ter­schied­li­che Auf­fas­sun­gen bei der Be­wer­tung des Net­zes und da­mit ü­ber die Höhe des Kauf­prei­ses un­ter Um­stän­den lang­wie­rige Streit­ver­fah­ren. Wei­tere Ri­si­ken ei­ner mög­li­chen Netzü­ber­nahme wür­den un­ter an­de­rem in der de­mo­gra­phi­schen Be­völ­ke­rungs­ent­wick­lung, der Re­fi­nan­zie­rung des Net­zes, aber auch in des­sen Struk­tur, wie zum Bei­spiel Al­ter, Störungs­an­fäl­lig­keit und Höhe der Ab­schrei­bun­gen, be­ste­hen.

"Wer die Kom­mu­na­li­sie­rung der Strom­netze will, muss Geld in die Hand neh­men, um Geld zu ver­die­nen", meinte Prie­mer. Nur wer tech­nisch und kauf­män­nisch in der Lage sei, ein Strom­netz mit der ge­wohn­ten Ver­sor­gungs­si­cher­heit dau­er­haft zu ü­ber­neh­men, könne ernst­haft ü­ber eine Ver­än­de­rung nach­den­ken. Kars­ten Be­cker stellte ge­genü­ber der Presse fest, dass die SPD Schaum­burg das Thema in den nächs­ten Wo­chen mit den Schaum­bur­ger Par­tei- und Frak­ti­ons­vor­sit­zen­den der SPD er­geb­ni­sof­fen dis­ku­tie­ren wird.

Unser Kommentar:
In den Mitgliedsgemeinden der Samtgemeinde Rodenberg wurden die eon-Verträge erst kürzlich ohne Diskussion um 20 Jahre verlängert, obwohl die Aktiven Demokraten den gleichen Vorschlag gemacht haben wie jetzt der SPD-Kreisvorsitzende. Samtgemeindebürgermeister Heilmann und alle anderen Parteien und Wählergemeinschaften fanden unsere Idee aber leider doof!

Und hier noch einmal unser Kommentar zu einem SN-Artikel vom 24.11.2010:
Überlegungen u.a. in Bad Nenndorf und Bückeburg haben uns Aktive Demokraten dazu ermuntert, in der letzten Ratssitzung der Stadt Rodenberg vorzuschlagen, die Stromkonzession ab 2012 noch nicht für die nächsten 20 Jahre an eon zu vergeben, sondern zunächst darüber nachzudenken, ob es nicht sinnvoll wäre, gemeinsam mit anderen Kommunen eigene Stadtwerke zu gründen. Aus unserer Sicht wäre dabei ein echter Mehrwert für die Bürger durch niedrigere Strom- und Gaspreise zu erreichen, da eigene Stadtwerke nicht gewinnmaximierend für Ihre Aktionäre wirtschaften müssten. Ärztehäuser bauen oder Garagen vermieten können private Investoren genausogut wie die Stadt. Ein Strom- und Gasnetz als Monopolist im Sinne der Bürger verwalten, kann die öffentliche Hand aus unserer Sicht besser.

Stadtdirektor Heilmann gab daraufhin bekannt, dass er nicht mit Nenndorfern zusammenarbeiten möchte.

Unser "Lieblings"-SPD-Politiker Brand faselte etwas von amerikanischen Hedgefonds. Außer ihm hat das mal wieder niemand verstanden.

Danach wurde die Stromkonzession für eon von Anfang 2012 bis zum Jahresende 2031 von CDU, SPD und WGR durchgepeitscht. Einzig die FDP hat sich wenigstens enthalten.

Die anwesende Presse hat darüber leider gar nicht berichtet.

3 Kommentare

Kommentar from: M [Besucher]
Super, das ist euer Wahlthema.
Macht weiter so.
30.05.11 @ 18:06
Kommentar from: P [Besucher]
„Wer die Kommunalisierung der Stromnetze will, muss Geld in die Hand nehmen, um Geld zu verdienen“, meinte Priemer. Nur wer technisch und kaufmännisch in der Lage sei, ein Stromnetz mit der gewohnten Versorgungssicherheit dauerhaft zu übernehmen, könne ernsthaft über eine Veränderung nachdenken."

SN vom 7.6.11
07.06.11 @ 14:42
Kommentar from: M [Besucher]
Die Kommunalisierung der Stromnetze läuft in ganz Deutschland von Nord nach Süd und von West nach Ost.

Nur für Rodenberg ist das nicht möglich!

Die Kreis-SPD ist da anderer Meinung als der kl.Ortsverband SPD-Rodenberg


Weiter " Träumen "

09.06.11 @ 10:58

Schaumburger Wochenblatt vom 13.04.2011

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Schaumburger Wochenblatt vom 12.02.2011

Neue Richtlinien für einen Jugendpfleger

Ausschuss gibt Empfehlung ab / Im März hat der Rat das letzte Wort / Etat von 15700 Euro

RO­DEN­BERG (p­d). Die Stadt Ro­den­berg soll einen Ju­gend­pfle­ger. Des­sen Richt­li­nien und eine Grund­satz­de­batte ü­ber die Stelle selbst wa­ren Thema bei der jüngs­ten Sit­zung des Aus­schus­ses für Ju­gend, Sport, Kul­tur und Hei­mat­pfle­ge. Im März soll der neue eh­ren­amt­li­che "­Mit­ar­bei­ter" der Stadt dem Rat vor­ge­stellt wer­den. Das kün­digte zu­min­dest die Vor­sit­zende des Aus­schus­ses, Ca­trin Döpke (SPD) an. Bis Ende Fe­bruar kön­nen sich bei ihr oder im Rat­haus (Te­le­fon 05723/70518) In­ter­es­sen­ten für diese Tätig­keit mel­den. Das Vor­schlags­recht liegt im Fach­aus­schuss, steht in den Sta­tu­ten.

Durch den Stadt­ju­gend­pfle­ger sol­len Ein­rich­tun­gen und Ver­an­stal­tun­gen für Kin­der und Ju­gend­li­che an­ge­regt, ge­för­dert und ge­ge­be­nen­falls ge­schaf­fen wer­den, heißt es in den Richt­li­ni­en. Er wird nach sei­ner Be­ru­fung durch den Stadt­di­rek­tor ver­pflich­tet und er­hält eine durch den Bür­ger­meis­ter und den Stadt­di­rek­tor un­ter­zeich­nete Be­ru­fungs­ur­kun­de. Der Stadt­ju­gend­pfle­ger ist stän­di­ger Bei­sit­zer im Aus­schuss für Sport, Kul­tur, Ju­gend und Hei­mat­pfle­ge. Er er­hält eine mo­nat­li­che Auf­wands­ent­schä­di­gung. Die Höhe wird vom Rat fest­ge­leg­t.

­Diese Aus­züge aus den Richt­li­ni­en, die laut Hans-Die­ter Brand von der SPD aus­führ­lich frak­ti­ons­ü­ber­grei­fend be­ra­ten wor­den sind, ge­ben die Grund­lage für die Ein­stel­lung des neuen Stadt­ju­gend­pfle­gers, der sich auch um die Pflege und För­de­rung in­ter­na­tio­na­ler Ju­gend­be­geg­nun­gen und des Ju­gend­aus­tauschs küm­mern soll.

Bei ei­ner Ge­gen­stimme von Vol­ker Dahle von den Ak­ti­ven De­mo­kra­ten sind die Sta­tu­ten emp­foh­len wor­den. Mit sei­ner Ab­leh­nung wollte Dahle nach ei­ge­nem Be­kun­den "­Be­den­ken äußern, ob dies der rich­tige Weg ist". Er be­fürch­tet eine Ü­ber­frach­tung des Am­tes. "Vor­her hat­ten wir einen Stadt­ju­gend­pfle­ger, ein Ju­gend­par­la­ment und einen Be­treuer auf 400-Euro-Ba­sis für den Ju­gend­treff. Jetzt soll ei­ner al­les ma­chen".

Das Ju­gend­par­la­ment sei nicht von der Stadt auf­gelöst wor­den, son­dern we­gen feh­len­den In­ter­es­ses sei­tens der Ju­gend­li­chen, er­klärte Ralf Sass­mann von der Wähl­er­ge­mein­schaft Ro­den­berg (W­GR). Außer­dem sei die­ses Gre­mium eine An­ge­le­gen­heit der Samt­ge­meinde Ro­den­berg, er­in­ner­ten Sass­mann und Döp­ke. SPD-Spre­cher Brand wehrte sich ge­gen eine er­neute Grund­satz­de­bat­te. Man habe zahl­rei­che Va­ri­an­ten dis­ku­tiert. "Ich ver­stehe nicht, dass die Dis­kus­sion jetzt hier wie­der bei A an­fängt, wo wir doch schon bei Z an­ge­langt sin­d", kon­terte er in Rich­tung Dah­le.

Sass­mann schlug eine Bi­lan­zie­rung nach ei­nem Jahr vor. Dann könne man se­hen, wie die Sa­che ge­lau­fen sei. Jetzt müsse es darum ge­hen, das Pro­jekt mit Le­ben zu er­fül­len. Haupt­amts­lei­ter Gün­ther Wehr­hahn er­in­nerte dar­an, dass die Amts­zeit des neuen Stadt­ju­gend­pfle­gers an die Rats­pe­ri­ode ge­kop­pelt ist. Aus der Sicht der Ver­wal­tung seien die vor­lie­gen­den Richt­li­nien ver­nünf­tig.

­Die Be­wer­bungs­frist en­det Ende Fe­bruar. Auch da­ge­gen hatte Dahle et­was ein­zu­wen­den. Es sei schwie­rig für In­ter­es­sen­ten, sich für die­ses Amt zu mel­den, ohne zu wis­sen, wie hoch die Ver­gütung sei. Bei den Haus­halts­be­ra­tun­gen im März werde ü­ber die Ho­no­rie­rung des neuen Amts­in­ha­bers ab­ge­stimmt, kün­digte Wehr­hahn an. Die Fest­set­zung des Bud­gets hielt die Mehr­heit des Aus­schus­ses für un­pro­ble­ma­tisch. In den Vor­jah­ren stan­den für die of­fene Ju­gend­ar­beit 3000 Euro zur Ver­fü­gung, rech­nete CDU-Spre­cher Cars­ten Schulz vor. Und ins­ge­samt be­laufe sich der Ge­sam­te­tat für die Ju­gend­ar­beit in der Stadt Ro­den­berg auf 15 700 Euro im Jahr.

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Schaumburger Wochenblatt vom 05.12.2009

Es geht um den Etat 2010

RO­DEN­BERG (p­d). Das nächste öf­fent­li­che Tref­fen der "Ak­ti­ven De­mo­kra­ten" fin­det am Mitt­wo­ch, 9. De­zem­ber, um 19.30 Uhr im "Ho­tel Stock­hol­m" statt. Im Ver­lauf des Abends wird sich die Ge­sprächs­runde mit den The­men "Haus­halt 2010", "Turn­hal­len­bau Al­ges­dor­f" und "Ju­gend­ar­beit in Ro­den­ber­g/Ju­gend­bür­ger­meis­ter" be­fas­sen. In­ter­es­sierte Bür­ger sind herz­lich ein­ge­la­den.

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Schaumburger Wochenblatt vom 10.10.2009

Zwei Varianten in der Diskussion

Verwaltung stellt Pläne für Ballsporthalle in Algesdorf vor / Eilantrag abgelehnt

SAMT­GE­MEINDE RO­DEN­BERG (p­d). Das Thema "S­port­hal­len­bau" hat die jüngste Sit­zung des Aus­schus­ses für Pla­nung, Bau- und Um­weltan­ge­le­gen­hei­ten der Samt­ge­meinde Ro­den­berg be­herrscht. Zur Ab­sicht, in Al­ges­dorf eine Funk­ti­ons­halle zu bau­en, stellte Arno Fatz­ler von der Ver­wal­tung zwei mög­li­che Bau­va­ri­an­ten vor. Eine end­gül­tige Ent­schei­dung gab es nicht. Die Frak­tio­nen wer­den ü­ber die Aus­führun­gen noch be­ra­ten. Es gab aber er­neut eine Grund­satz­de­batte ü­ber die Not­wen­dig­keit des Neu­baus. Diese wurde vor­nehm­lich von Uwe Heil­mann für die Ver­wal­tung und Vol­ker Dahle von den "Ak­ti­ven De­mo­kra­ten" ge­führt. Ge­sprächs­be­darf gab es aber auch für Pe­ter Fried­rich­keit von der SPD Ro­den­berg.

Zwei Hal­len­kon­zep­tio­nen ste­hen für den Neu­bau auf der Al­ges­dor­fer Sport­an­lage zur Dis­kus­sion. Bei bei­den ist die Sport­fläche 20 mal 30 Me­ter groß. Im Vor­schlag 1 sieht Fatz­ler einen zwei­ge­schos­si­gen So­zi­al­trakt vor, der auf rund 15 Me­tern Länge vor die Hal­len­fläche plat­ziert wird. In der Va­ri­ante 2 schlägt die Bau­ver­wal­tung vor, quasi auf "e­be­ner Er­de" den So­zi­al­trakt an den Spiel­be­reich an­zu­glie­dern. Da­mit würde man sich eine Zwi­schen­de­cke spa­ren und könnte ein so ge­nann­tes Schlepp­dach ü­ber die ge­samte Fläche zie­hen. Nicht nur, dass sich ein sol­cher Bau har­mo­nisch in das Land­schafts­bild ein­fü­gen wür­de, auch die Bau­kos­ten könn­ten bei die­sem Plan güns­ti­ger ge­hal­ten wer­den. Uwe Heil­mann, der von um­fang­rei­chen Ei­gen­leis­tun­gen durch die Mit­glie­der des TSV Al­ges­dorf aus­geht, plä­dierte für die Ver­wal­tung ein­deu­tig für diese Va­ri­an­te.

Per Eilan­trag wollte Vol­ker Dahle von den "Ak­ti­ven De­mo­kra­ten" die Aus­schuss­mit­glie­der dazu be­we­gen, den Punkt ganz von der Ta­ges­ord­nung zu neh­men, um im Ro­den­ber­ger Stadt­rat noch darü­ber zu be­ra­ten. Auch das Thema "­Zu­kunft Halle Jagd­gar­ten" wollte Dahle in diese Aus­spra­che mit ein­be­zo­gen wis­sen. Doch da­mit stieß er bei den Rats­ver­tre­tern ebenso auf Ab­leh­nung wie bei Ver­wal­tungs­chef Heil­mann, der zu ei­nem Rund­um­schlag ge­gen Dahle und die "Ak­ti­ven De­mo­kra­ten" aus­hol­te.

"Das ist al­les Un­fug", meinte Heil­mann in Rich­tung Dahle und ging da­bei auf den Vor­wurf ein, das Thema "Hal­len­bau in Ro­den­ber­g" sei bis­lang in Ro­den­berg selbst noch nicht be­han­delt wor­den. Es habe ein kla­res Vo­tum aus dem Samt­ge­mein­de­aus­schuss ge­ge­ben. Und außer­dem sei Dahle selbst bei ei­nem Son­die­rungs­ge­spräch mit Ver­eins­ver­tre­tern von SG Ro­den­berg und TSG Al­ges­dorf an­we­send ge­we­sen. Diese bei­den Ver­eine hät­ten schon seit Jah­ren um mehr Hal­len­ka­pa­zitäten ge­be­ten, weil die be­ste­hen­den "­bis un­ter die De­cke voll sin­d". Weil von der Stadt Ro­den­berg bis­lang nicht für Ab­hilfe ge­sorgt wur­de, sei jetzt die Samt­ge­meinde tätig ge­wor­den, so der Vor­wurf Heil­manns an die Rats­ver­tre­ter aus der Deis­ter­stadt­.

­Die Rück­lage in Höhe von 500 000 Eu­ro, die für eine Halle im Etat der Stadt Ro­den­berg auf­ge­spart wor­den sei, wäre in­zwi­schen für den Straßen­bau ver­braucht wor­den, hielt Heil­mann Dahle wei­ter vor. Er könne nur ra­ten, die Halle so schnell wie mög­lich zu bau­en. Ü­ber die Zu­kunft der Halle Am Jagd­gar­ten müsse der Land­kreis ent­schei­den, auch darü­ber, ob ein Neu­bau am Schul­zen­trum er­fol­gen soll. Die Ver­mu­tung, er sel­ber würde den Bau ei­ner Mul­ti­funk­ti­ons­halle blo­ckie­ren, um "­Kon­kur­renz" für das Lau­e­nauer "Sä­ge­werk" zu ver­hin­dern, wischte Heil­mann mit der Fest­stel­lung vom Tisch, so ein Bau mit Kos­ten von fünf bis zehn Mil­lio­nen Euro sei ü­ber­haupt nicht mehr fi­nan­zier­bar. Und außer­dem wolle Ro­den­berg sein Schüt­zen­fest auch wei­ter­hin in ei­nem Zelt fei­ern und das Feu­er­wehr­fest der Ro­den­ber­ger Ka­me­ra­den solle auch in Zu­kunft im Foyer der Stadt­schule durch­ge­führt wer­den. Dahle schei­terte mit sei­nem Eilan­trag.

Pe­ter Fried­rich­keit wandte sich mit ei­ni­gen Fra­gen kon­kret an die Ver­wal­tungs­spit­ze. Der SPD-Rats­herr Ro­den­berg, die an­de­ren Aus­schuss­mit­glie­der und die zahl­rei­chen Zuhö­rer er­fuh­ren, dass Ro­den­berg der Samt­ge­meinde für die Er­rich­tung der Halle in Al­ges­dorf ein voll er­schlos­se­nes Grund­stück zur Ver­fü­gung stel­len wird. 600 000 Euro könne die Stadt im Ge­gen­zug für den Bau von der Samt­ge­meinde er­war­ten. In der Halle Am Jagd­gar­ten be­stehe drin­gen­der Sa­nie­rungs­be­darf, bestätigte Heil­mann. Der Land­kreis müsse han­deln und be­finde sich in der "Prü­fungs­pha­se". Die sie­ben Kreis­tags­ab­ge­ord­ne­ten aus der Samt­ge­meinde Ro­den­berg soll­ten das wei­tere Vor­ge­hen auf Land­krei­sebene auf­merk­sam ver­fol­gen. Heil­mann geht da­von aus, dass der Land­kreis in Ro­den­berg eine neue Halle bauen wol­le. Die Fra­ge, ob es sich hier­bei um eine Drei- oder Zwei­feld­halle han­deln wer­de, stehe noch nicht fest. Beim Kreiss­port­tag in Lau­enau sei vor kur­zem bestätigt wor­den, dass in Ro­den­berg ein De­fi­zit an ü­ber­dach­ten Sport­stät­ten vor­han­den sei.

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Und nochmal Schaumburger Wochenblatt vom 30.09.2009 zu dringend benötigten Industrieballsporthallen:

Rund um den Sport mit Blick auf den Wandel beim 14. Kreissporttag

KSB-Chef wird zum fünften Mal in Folge das Vertrauen ausgesprochen / Schwache Resonanz: Nur 41 Delegierte aus 223 Vereinen

LAU­ENAU (Ka). In­for­ma­tiv, auf­klärend und zu­kunfts­ori­en­tiert ging es beim 14. Kreiss­port­tag im Sä­ge­werk Lau­enau ein­her. Der Kreiss­port­bund-Chef Die­ter Fi­scher konnte aus 223 Ver­ei­nen 41 stimm­be­rech­tigte De­le­gierte aber dafür sehr viele Gäs­te, dar­un­ter Pro­fes­sor Horst Hüb­ner von der Uni­ver­sität Wup­per­tal als Re­fe­rent zum Thema " Sport­ver­hal­ten in Schaum­bur­g" be­grüßen. Die Ent­täu­schung ü­ber die Re­so­nanz stand dem Vor­sit­zen­den ins Ge­sicht ge­schrie­ben. Wie­der ein­mal mehr bestätigte sich die Tat­sa­che, dass das Eh­ren­amt ei­ner Frei­wil­lig­keit un­ter­liegt. Ohne Eh­ren­amt be­wegt sich nichts in der Ge­sell­schaft, so seine Mes­sage und deu­tete auf den in­ter­essan­ten und für die Ver­eine wich­ti­gen Fach­vor­tag von Pro­fes­sor Hüb­ner hin. Der Re­fe­rent be­trieb Stu­dien und prä­sen­tierte die Er­geb­nisse aus Ein­woh­ner­be­fra­gun­gen, die mit Sta­tis­ti­ken den Ver­eins­weg in die Zu­kunft of­fen­bar­ten. Vom Kern­pro­blem Sport- und Sport­stät­ten­ent­wick­lung mit dem de­mo­gra­phi­schen Wan­del, den Sport­stät­ten-Sa­nie­run­gen und dem Wan­del des be­we­gungs­ak­ti­ven Sports bis zur Ab­schät­zung des künf­ti­gen Be­darfs an at­trak­ti­ver Sport­stät­tenin­fra­stuk­tur wurde Weit­sicht geübt. Die Er­he­bun­gen ba­sier­ten auf Pro­gno­sen im Be­reich "Ein­woh­ner-Ent­wick­lun­gen" und auch die Grund­la­gen für kom­mu­nale Pla­nun­gen für das "S­port­ver­ständ­nis­" in viel­fäl­tigs­ter Aus­ü­bung, die vom Leis­tungs­sport ü­ber Frei­zeit-/Brei­ten­sport bis hin zur be­we­gungs­ak­ti­ven Er­ho­lung reicht, flos­sen mit ein. Die De­le­gier­ten ver­schaff­ten sich einen Ü­ber­blick ü­ber die Hilt­liste der be­trie­ben Sport­ar­ten, wo das Rad­fah­ren nach wie vor den ers­ten Platz hält. 21,4 % der Be­völ­ke­rung wol­len neue Sport­ar­ten ken­nen­ler­nen, so Pro­fes­sor Hüb­ner und fügte hin­zu, dass 10,3 % die neuen Sport­ar­ten re­gel­mäßig aus­ü­ben wol­len. In der Schaum­bur­ger Be­völ­ke­rung fa­vo­ri­sie­ren die Män­ner die Schnup­per-Sport­be­rei­che Ten­nis, Bo­gen­schießen und Golf, während die Da­men Ge­sund­heits­gym­nas­tik, Tan­zen, Nor­dic Wal­king, Tai-Chi und Kampfs­port an­vi­sie­ren. Le­dig­lich Bad­min­ton fin­det bei bei­den Ge­schlech­tern glei­che Auf­merk­sam­keit. Die­ses Wis­sen und der da­mit ver­bun­dene Wech­sel zu an­de­ren Sport­ar­ten bil­den das Fun­da­ment für eine er­folg­rei­che Ver­eins­zu­kunft, denn 37,3 % der Schaum­bur­ger ha­ben in den letz­ten drei Jah­ren eine neue Sport­art be­gon­nen. Ent­ge­gen­ge­setzt wird die Auf­gabe mit 26,5 % be­zif­fert. An den Zah­len, Fak­ten und Er­he­bun­gen soll­ten sich die Schaum­bur­ger Ver­eine ori­en­tie­ren, un­ter­strich auch Fi­scher und fügte an, dass ein Um­den­ken auch un­ter der Prä­misse "Eh­ren­am­t" von Nöten ist. Als bes­tes Bei­spiel für das Eh­ren­amt fun­gierte Kurt Otto vom MTV Obern­kir­chen, der für 30-jäh­ri­ges En­ga­ge­ment die Gol­dene Eh­ren­na­del vom Lan­des­s­port­bund er­hielt. Dem Vor­stand wurde während der Ver­an­stal­tung von den Stimm­be­rech­tig­ten das Ver­trauen aus­ge­spro­chen. Fi­scher er­fuhr zum 5. Mal in Folge die Wie­der­wahl. Ein neues Ge­sicht in den Rei­hen war mit Mi­chael Sauer aus­zu­ma­chen, der den Re­fe­ren­ten für Sport­ab­zei­chen, Hans Hein­rich Hart­mann ab­lös­te.

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Schaumburger Wochenblatt vom 30.09.2009 zu dringend benötigten Industrieballsporthallen:

Neue Sparte in der SG Rodenberg

RO­DEN­BERG (p­d). Die Sport­ge­mein­schaft Ro­den­berg (S­GR) bie­tet in ei­ner neuen Ab­tei­lung zu­sam­men mit Phy­sio­the­ra­peut Her­wich Kurz ab so­fort Re­ha­bi­li­ta­ti­onss­port und Funk­ti­ons­trai­ning in Grup­pen an. Um die­ses neue An­ge­bot im Ver­ein bie­ten zu kön­nen, hat die Pra­xis für Phy­sio­the­ra­pie die ent­spre­chen­den Zu­las­sungs­kri­te­rien er­füllt und die SG Ro­den­berg ist Mit­glied im Be­hin­der­ten­sport­ver­band Nie­der­sach­sen ge­wor­den. Die Ver­ord­nung der un­ter­schied­li­chen Ge­sund­heits­maß­nah­men er­folgt durch Ärzte und wird von den Kran­ken­kas­sen, nach er­teil­ter Ge­neh­mi­gung, be­zahlt. "Eine Kran­ken­gym­nas­tik wird da­durch aber nicht er­setz­t", macht Kurz bei der Prä­sen­ta­tion des neuen An­ge­bo­tes in der SGR deut­lich. Men­schen mit un­ter­schied­li­chen Be­schwer­den oder Ein­schrän­kun­gen kön­nen un­ter fach­li­cher An­lei­tung am Reha- Sport und Funk­ti­ons­trai­ning in der Pra­xis an der Lan­gen Straße teil­neh­men. "Uns lie­gen schon eine Reihe von An­fra­gen vor­", un­ter­streicht Kurz. Der SGR- Vor­sit­zende Matt­hias Her­furt ist er­freut ü­ber den neuen "Spar­ten­zu­wachs" im Ver­ein und ist si­cher, da­mit ein wei­te­res at­trak­ti­ves An­ge­bot bie­ten zu kön­nen. Nähere In­for­ma­tio­nen gibt es in der Pra­xis un­ter der Ruf­num­mer 05723/75529.

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