Aktive Demokraten Presse
Bislang bestand unsere Ratsarbeit in Rodenberg darin, Verwaltungsvorlagen im kleinen Fraktionskreis zu besprechen. Das wollen wir ändern. Wenn wir Einladungen zu Sitzungen erhalten, wollen wir uns zukünftig vorher mit unseren Mitstreitern zusammensetzen, um möglichst viele Ideen und Meinungen zu den anstehenden Themen in die Ratsgremien einbringen zu können. Wir möchten weg von der derzeitig üblichen „Zuschauerdemokratie“ hin zur Mitmachdemokratie.
Transparenz und Ehrlichkeit sind dabei unsere Leitlinien.

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SW vom 14.03.2009 - Kritik an Kosten für "Deisterstraße 17"

Quelle: Schaumburger Wochenblatt, Autorin Pamela Degenhard, www.schaumburger-wochenblatt.de

Prüfbericht 2006/2007 gibt Anlass für längere Debatte im Rat / Dahle: Entscheidungen durchgepeitscht

RO­DEN­BERG (p­d). Die Kos­ten, die für die Sa­nie­rung des ehe­ma­li­gen Asyl­be­wer­ber­hei­mes an der Deis­ter­straße aus­ge­ge­ben wer­den muss­ten, sorg­ten im Ver­lauf der jüngs­ten Rats­sit­zung im "Rats­kel­ler" für eine län­gere Dis­kus­sion. Im Prüf­be­richt für die Jahre 2006 und 2007 war von der Prüf­behörde kri­ti­siert wor­den, dass un­ter an­de­rem auch eine Ent­schei­dung ü­ber un­er­war­tete Mehr­kos­ten bei der Sa­nie­rung als "Eil­ent­schei­dung" im Ver­wal­tungs­aus­schuss ge­fal­len sei. Dies wer­tete der par­tei­lose Vol­ker Dahle als Grund dafür sich bei der Ab­stim­mung ü­ber die Haus­halte der be­tref­fen­den Jahre der Stimme zu ent­hal­ten.

Nach Auf­fas­sung von Dahle seien viele Ent­schei­dun­gen ü­ber Mehr­aus­ga­ben in den ver­gan­ge­nen Jah­ren "zu schnell durch den Ver­wal­tungs­aus­schuss ge­peitscht wor­den". Ge­rade im Fall der Aus­ga­ben für die Sa­nie­rung vom heu­ti­gen "­Back­haus Ak­ti­v" hat Dahle im­mer wie­der sei­nen Un­mut ü­ber die Vor­ge­hens­weise er­klärt. Er for­der­te, ge­rade bei sol­chen Ent­schei­dun­gen kurz­fris­tig Rats­sit­zun­gen ein­zu­be­ru­fen. Nach den Wor­ten von SPD-Rats­herr Pe­ter Fried­rich­keit sei dies im­mer wie­der ein "dank­ba­res The­ma" für die­je­ni­gen, die sich mit Dis­kus­si­ons­bei­trä­gen her­vor­tun woll­ten. "­Sie wie­geln hier ge­gen den ei­ge­nen Rat auf­", schimpfte Fried­rich­keit in Rich­tung Dah­le. Die Gel­der, die ei­gent­lich für Miet­ga­ra­gen am Jo­hann-Se­bas­tian-Bach-Weg ge­dacht wa­ren, seien schließ­lich in die Deis­ter­straße 17 ge­flos­sen. Dahle habe wi­der bes­se­res Wis­sen häu­fig die Kom­mu­nal­auf­sicht mit An­fra­gen tor­pe­diert. Diese Behörde sei we­gen der Ein­ga­ben von Dahle im "Dau­erstress" ge­we­sen. In kei­nem Punkt habe sich her­aus­ge­stellt, dass sich die Stadt falsch ver­hal­ten ha­be. Er sei letzt­end­lich froh, dass sich Bür­ger­meis­ter Gün­ter Al­ten­burg und der Rats­herr Hen­ning Kom­me­rein so ve­he­ment für die Ein­rich­tung der Be­geg­nungs­stätte "­Back­haus Ak­ti­v" ein­ge­setzt hät­ten. Auch er habe zunächst Zwei­fel ge­habt, ob das ma­rode Haus tatsäch­lich sa­niert oder doch lie­ber hätte ab­ge­ris­sen wer­den sol­len. Heute sei er froh ü­ber die po­si­tive Ent­wick­lung des Treff­punk­tes. Hans-Die­ter Brand stellte an Dahle die Fra­ge, in wel­chem Auf­trag er ei­nige The­men in Be­zug auf Aus­ga­ben in ein so ne­ga­ti­ves Licht stel­len wür­de. Ob er da­mit den Ein­druck ver­mit­teln wol­le, da wäre je­mand in ir­gend­ei­ner Weise kor­rupt? Der Rat sei bei al­len Ent­schei­dun­gen mehr oder we­ni­ger stark in­vol­viert ge­we­sen. "­Sie äußern nur Ver­däch­ti­gun­gen, kei­ner­lei Fak­ten", warf der SPD-Frak­ti­ons­spre­cher dem Par­tei­lo­sen vor. Die­ser wolle al­lem An­schein nach den Ein­druck in der Öf­fent­lich­keit er­we­cken, da wäre "­schlud­rig ge­han­delt wor­den". "Ich halte das nicht für fair, so zu han­deln", kri­ti­sierte Brand wei­ter. Eine zu­vor aus­ge­spro­chen For­de­rung von Dah­le, die Ver­wal­tung möge ihm und dem Rats­herrn Se­bas­tian Klein alle Ak­ten zur Ein­sicht zur Ver­fü­gung stel­len, kom­men­tierte der SPD-Po­li­ti­ker mit dem Satz "Ich hof­fe, die Ver­wal­tung hält ber­ge­weise Ak­ten für sie be­reit".

Ralf Sass­mann er­in­nerte dar­an, dass sich das Pro­jekt "­Deis­ter­straße" durch die Ein­rich­tung vom "­Back­haus Ak­ti­v" zu ei­ner Er­folgs­ge­schichte ent­wi­ckelt ha­be. Viele Dinge seien in der Sa­nie­rungs­phase "in ei­ner Dy­na­mik ent­stan­den, da ist aber kein Geld ver­brannt wor­den". Alle Aus­ga­ben seien not­wen­dig ge­we­sen, fügte der WGR-Rats­herr hin­zu. Um die Wo­gen zu glät­ten, machte CDU-Rats­herr Joa­chim Stürck den Vor­schlag, in Zu­kunft bei ü­ber­plan­mäßi­gen Aus­ga­ben den Rat ein­zu­be­ru­fen, wenn keine Eile be­ste­he. Ver­wal­tungs­chef Uwe Heil­mann sieht das Ge­bäude Deis­ter­straße und des­sen Nut­zung als Ge­winn für die Stadt. "Und wir wer­den das Pro­jekt wei­ter­führen", meinte Heil­mann mit Blick auf Pla­nun­gen für mehr Park­plät­ze. Dafür seien 20 000 Euro im Haus­halt 2009 gut an­ge­legt. Dahle mel­dete sich noch ein­mal zu Wort mit der Fest­stel­lung, dass es in Ro­den­berg nach sei­ner Auf­fas­sung eine "rie­sen­große Ko­ali­tion" gä­be, die sich dar­auf ein­stel­len müs­se, dass in Zu­kunft aus Rich­tung Klein und Dahle eine Menge kri­ti­scher Fra­gen ge­stellt wer­den wür­den.

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SW vom 14.03.2009 - Rücklagen und Einnahmen schmelzen

Quelle: Schaumburger Wochenblatt, Autorin Pamela Degenhard, www.schaumburger-wochenblatt.de

Rodenberger Rat beschließt Haushalt 2009 bei zwei Enthaltungen / "Rückschritt in Entwicklung"

RO­DEN­BERG (p­d). Die Un­ge­wiss­heit ü­ber die Ent­wick­lung der Steuer­ein­nah­men und die Wirt­schafts­lage all­ge­mein hat auch Aus­wir­kun­gen auf den Haus­halts­plan 2009 für die Stadt Ro­den­berg. Der fi­nan­zi­elle Spiel­raum der Stadt wird klei­ner. In­ves­ti­tio­nen wer­den ver­hal­te­ner ge­plant. Der Haus­halts­plan schließt im Ver­wal­tungs­haus­halt in Ein­nahme und Aus­gabe mit 4,092 Mil­lio­nen Euro und im Ver­mö­gens­haus­halt mit 2,988 Mil­lio­nen Euro ab. Eine freie Spitze ist in Höhe von 26 600 Euro vor­han­den. Der Ge­samt­be­trag der vor­ge­se­he­nen Kre­dit­auf­nah­men für In­ves­ti­tio­nen ist auf 1,1 Mil­lio­nen Euro fest­ge­setzt. Bei zwei Ent­hal­tun­gen wurde das Zah­len­werk an­ge­nom­men.

In sei­nem Be­richt er­wähnt Käm­me­rer und Ver­wal­tungs­chef Uwe Heil­mann, dass die Stadt Ro­den­berg auch in die­sem Jahr er­heb­lich in­ves­tie­ren wird und da­durch die hei­mi­sche Wirt­schaft un­ter­stüt­ze. Für den Straßen wer­den 2,46 Mil­lio­nen Eu­ro, für den Grund­er­werb 300 000 Euro und für Bau­maß­nah­men 120 000 Euro be­reit­ge­stellt. Die In­ves­ti­tio­nen sol­len durch Kre­di­te, Grund­stücks­ver­käu­fe, Ent­nahme aus Rück­la­gen und all­ge­meine Haus­halts­mit­tel fi­nan­ziert wer­den. Die Rück­la­gen wür­den wei­ter ab­schmel­zen, jetzt gehe man dazu ü­ber, sich kom­mu­na­ler Kre­dite zu be­die­nen, führte Heil­mann in der Rats­sit­zung aus. Bei den Steuer­ein­nah­men " tappe er völ­lig im Dun­keln". Si­cher sei wohl nur, dass die Ein­kom­mens­steuer wei­ter zurück­ge­hen wer­de. Auch die Ge­wer­be­steuer sei "eine un­be­kannte Größe" in der Zu­kunft. "Ich hoffe al­ler­dings, dass uns die Krise nicht allzu hart trifft, auch wenn Ro­den­berg keine heile Welt ist", so Heil­mann wei­ter. Al­les in al­lem habe die Ver­wal­tung Aus­ga­ben und Kos­ten zurück­hal­tend kal­ku­liert, viele Po­si­tio­nen seien ge­de­ckelt wor­den.

­Die un­ge­wisse Ent­wick­lung der Steu­ern er­wähnte auch SPD-Frak­ti­ons­spre­cher Hans-Die­ter Brand in sei­ner Stel­lung­nah­me. Für ihn habe sich be­währt, dass die Ver­eine früh­zei­tig ihre För­der­wün­sche äußern könn­ten und dass so die Chance be­steht, eine mög­lichst so­lide fi­nan­zi­elle Pla­nung vor­zu­neh­men. Auch er ging auf das Ab­schmel­zen der Ein­nah­men bei den Steu­ern ein "­Die Bäume wach­sen nicht in den Him­mel", er­in­nerte Brand. Die Um­la­gen wür­den den Spiel­raum der Stadt ganz ent­schei­dend einen­gen. Die In­ves­ti­tio­nen beim Straßen­bau be­zeich­nete der SPD-Po­li­ti­ker als "­Kon­junk­tur­pro­gramm für die Stadt­". Die Tat­sa­che, dass der Stadt in die­sem Jahr le­dig­lich 318 000 Euro für not­wen­dige Maß­nah­men und zur po­li­ti­schen Ge­stal­tung zur Ver­fü­gung ste­hen, kom­men­tierte Brand mit der Fest­stel­lung "Das ist nicht viel und das müs­sen wir krea­tiv ein­set­zen". An­statt dem Bür­ger "ins Sä­ckel" zu grei­fen und ihn durch An­he­bung von Steu­ernsät­zen oder Straßen­aus­bau­sat­zun­gen zu­sätz­lich zu be­las­ten, müsse man sich auf das Not­wen­digste an Maß­nah­men kon­zen­trie­ren. Und da­bei auch die größe­ren In­ves­ti­tio­nen wie für den Bau ei­ner Sport­halle nicht aus den Au­gen ver­lie­ren.

Cars­ten Schulz von der Gruppe CDU/WGR er­klärte "­Manch­mal muss man auch mu­tig sein bei sei­nen Ent­schei­dun­gen. Ängst­li­che Rats­her­ren kön­nen wir nicht ge­brau­chen". Er ging auf ver­schie­de­nen Pos­ten im Haus­halt näher ein und er­in­ner­te, dass Maß­nah­men wie der Aus­bau der Kreu­zung Lange Straße/Al­lee nur mit För­der­gel­dern rea­li­siert wer­den kön­nen. Die po­si­tive Ent­wick­lung der Stadt werde auch in schwie­ri­gen Zei­ten wei­ter ge­hen, so seine Pro­gno­se.

Der par­tei­lose Rats­herr Se­bas­tian Klein be­dau­er­te, dass ent­ge­gen al­ler Emp­feh­lun­gen für die Sa­nie­rung der Duschräume im Sport­heim nun doch keine Gel­der im Haus­halt ein­ge­stellt wur­den. Er kri­ti­sierte auch, dass die DRK-Orts­gruppe die ho­hen Ener­gie­kos­ten im Haus "Al­lee 9" al­lein auf­brin­gen müss­te. Joa­chim Stürck (C­DU) führte aus, dass man vor dem Hin­ter­grund der de­mo­gra­fi­schen Ent­wick­lung bes­ser sein müsse als an­dere Kom­mu­nen, vor al­lem in den Be­rei­chen Kul­tur und Sport. Um Luft zu ha­ben für größere Pro­jekte wie eine neue Sport­halle müs­sen eben "­ge­streckt oder ge­stri­chen" wer­den.

Rats­herr Pe­ter Fried­rich­keit mel­dete sich zu Wort, um an­hand von Zah­len zu be­le­gen, dass die Stadt in ih­rer Ent­wick­lung einen Rück­schritt ge­tan ha­be. So habe Ro­den­berg in­ner­halb der letz­ten drei Jahre bei den Ein­wohner­zah­len ein Mi­nus von 116 Ein­woh­nern ver­kraf­ten müs­sen. Da­ge­gen ist die Ein­wohner­zahl in Bad Nenn­dorf um 157 und in Lau­enau um 55 ge­stie­gen. "Ro­den­berg ist da klar der Ver­lie­rer", stellte der SPD-Rats­herr fest.

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SW vom 07.03.2009 - Altenburg hat jetzt zwei Stellvertreter

Quelle: Schaumburger Wochenblatt, Autorin Pamela Degenhard, www.schaumburger-wochenblatt.de

Hans-Dieter Brand (SPD) und Ralf Sassmann (WGR) mit gleich viel Stimmen gewählt

RO­DEN­BERG (p­d). Die Ei­ni­gung ü­ber die Fra­ge, wie viele Stell­ver­tre­ter Bür­ger­meis­ter Gün­ter Al­ten­burg in Zu­kunft ha­ben wird, er­folgte be­reits im Ver­wal­tungs­aus­schuss. So ging die Wahl von Ralf Sass­mann von der WGR (Wähl­er­ge­mein­schaft Ro­den­berg) und dem SPD-Frak­ti­ons­spre­cher Hans-Die­ter Brand im Ver­lauf der Rats­sit­zung im Saal des Ro­den­ber­ger "Rats­kel­ler­s" re­la­tiv rei­bungs­los ü­ber die Büh­ne. Mit je­weils 15 von 18 Stim­men sind beide zu gleich­be­rech­tig­ten Stell­ver­tre­tern von Al­ten­burg ge­wählt wor­den. Die Ab­stim­mung er­folgte "of­fen und schrift­lich".

Durch die Ab­kehr der zwei ehe­ma­li­gen CDU-Rats­her­ren Se­bas­tian Klein und Vol­ker Dahle und de­ren Bil­dung ei­ner neuen Frak­tion ist das Thema "Ein oder Zwei?" wie­der auf den Tisch ge­kom­men. Denn die Mehr­heits­ver­hält­nisse im Rat stel­len sich heute ver­än­dert dar: Die SPD/FDP-Gruppe hat jetzt zwar nach wie vor neun Sit­ze, doch die bis­lang stär­kere Gruppe CDU/WGR büßte zwei Sitze ein und ver­fügt jetzt nur noch ü­ber acht. Und die SPD/FDP be­an­spruchte ih­rer­seits einen Stell­ver­tre­ter-Pos­ten.

Al­lein im Vor­feld der Wahlen war es zu Un­si­cher­hei­ten ge­kom­men als be­kannt wur­de, dass Ig­naz Steg­mil­ler von der FDP bei der Rats­sit­zung nicht da­bei sein kön­ne. Da­durch wa­ren von ins­ge­samt 19 Rats­mit­glie­dern tatsäch­lich nur 18 an­we­send. Wie sich die neue Gruppe Klein/Dahle bei der Stell­ver­tre­ter-Ab­stim­mung ver­hal­ten wür­den, konnte selbst­re­dend nie­mand vor­her­se­hen. Um al­len "E­ven­tua­liäten" aus dem Wege zu ge­hen, war of­fen­bar be­reits im Ver­wal­tungs­aus­schuss die Ent­schei­dung ge­fal­len, sich wie­der auf die be­reits vor 2006 gel­tende Lö­sung mit zwei Stell­ver­tre­tern für den Bür­ger­meis­ter zu be­sin­nen.

­Diese Tat­sa­che ver­an­lasste Klein zu der Fra­ge, warum denn nun wie­der zwei Stell­ver­tre­ter sein müss­ten, ob­wohl der Rat 2006 be­schlos­sen hat­te, dass künf­tig ein Stell­ver­tre­ter rei­chen sol­le. "Weil es sich her­aus­ge­stellt hat, dass wir drin­gend einen zwei­ten Stell­ver­tre­ter brau­chen", lau­tete dar­auf die kurze Ant­wort von Bür­ger­meis­ter Gün­ter Al­ten­burg. Vol­ker Dahle sprach sich aus­drück­lich ge­gen einen zwei­ten Stell­ver­tre­ter aus und be­grün­dete dies auch mit ei­ner "­Ver­schwen­dung von Steu­er­gel­dern". Die neue Gruppe konnte sich mit die­ser Mei­nung nicht durch­set­zen und so wur­den zwei Stell­ver­tre­ter ge­wählt – je­weils mit 15 Stim­men. Das be­deu­tet: Ne­ben Dahle und Klein hat ein drit­ter Rats­ver­tre­ter seine Zu­stim­mung ver­wei­ger­t.

Auch eine neue Zu­sam­men­set­zung des Ver­wal­tungs­aus­schus­ses (VA) war durch den Aus­tritt von Dahle und Klein not­wen­dig ge­wor­den. Ne­ben Bür­ger­meis­ter Al­ten­burg, der so­zu­sa­gen "­ge­setz­t" ist, gehört für die CDU jetzt noch Cars­ten Schulz als Bei­ge­ord­ne­ter da­zu, für die WGR Ralf Sass­mann. Die SPD schickt Brand und Die­ter Leis­ti­kow in das wich­tige Gre­mi­um, die FDP Ig­naz Steg­mil­ler und als Par­tei­lo­ser hat Se­bas­tian Klein einen An­spruch auf einen VA-Platz er­hal­ten.

­Durch die eben­falls not­wen­dige Um­bil­dung der drei Fach­aus­schüsse er­gibt sich jetzt fol­gen­des Bild: Die SPD stellt die Vor­sit­zen­den für den Aus­schuss Bau-, Pla­nungs- und Ge­wer­be­aus­schuss (Brand) so­wie für den Aus­schuss Ju­gend, Sport, Kul­tur und Hei­mat­pflege (Ca­trin Döp­ke). Die CDU be­nannte Joa­chim Stürck zum Vor­sit­zen­den des Aus­schus­ses für Wege und Um­welt­schutz.

Im Bau-, Pla­nungs- und Ge­wer­be­aus­schuss sit­zen außer­dem Leis­ti­kow (SPD), Hen­ning Kom­me­rein (SPD), Ma­rina Gel­ler­mann (C­DU), Joa­chim Stürck (C­DU), Fried­rich Har­de­kopf (C­DU) und Se­bas­tian Klein (par­tei­los). Ne­ben Ca­trin Döpke gehören dem Aus­schuss für Ju­gend, Sport, Kul­tur und Hei­mat­pflege die Ver­tre­ter Re­nate Volk (SPD), Steg­mil­ler (FD­P), Sass­mann (W­GR), Gerd Grä­de­ner (W­GR), Schulz (C­DU) und Dahle (par­tei­los) an. Im Wege- und Um­weltaus­schuss sind als stimm­be­rech­tigte Ver­tre­ter Bri­gitte von Ja­mi­net (SPD), Pe­ter Fried­rich­keit (SPD), Wil­helm Hart­mann (SPD), Grä­de­ner (W­GR), An­dreas Kop­pitz (C­DU) und Klein (par­tei­los) tätig.

Als Er­satz­per­so­nen für die Bei­ge­ord­ne­ten im VA sind von der SPD von Ja­mi­net, Volk und Hart­mann be­nannt wor­den. Für die CDU tre­ten Stürck und Gel­ler­mann als Ver­tre­ter ein. Grä­de­ner wird in Ab­we­sen­heit von Sass­mann des­sen Pos­ten im VA ein­neh­men und Dahle wird Klein ver­tre­ten.

Ab so­fort ist Har­de­kopf (C­DU) stell­ver­tre­ten­der Vor­sit­zen­der im Bau­aus­schuss. Pe­ter Fried­rich­keit (SPD) hat den Stell­ver­tre­ter-Pos­ten im Aus­schuss für Wege und Um­weltaus­schuss. Ralf Sass­mann (W­GR) ist stell­ver­tre­ten­der Vor­sit­zen­der im Aus­schuss für Ju­gend, Kul­tur, Sport und Hei­mat­pfle­ge. Als nicht stimm­be­rech­tigte Bei­sit­zer fun­gie­ren für die SPD im Bau­aus­schuss Ralf Lehn­hard und Gün­ter Ebertz, im Wege- und Um­weltau­schuss Anja Nie­denzu und Kon­rad Stü­ber und im Aus­schuss Ju­gend, Sport, Kul­tur und Hei­mat­pflege Uwe Mär­tens und Mi­chael Volk. Die CDU/WGR be­nannte für den Bau­aus­schuss Frank Er­sin­ger, Ste­phan Lotz für den We­ge­aus­schuss und Mar­tina Böhm für den Ju­gend­aus­schuss. Ge­setzt durch ihr Amt sind hier nach wie vor Fred An­ger­stein, Jana Bre­de­meier und Hen­ning Dor­mann.

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SW vom 18.02.2009 - Ein viel versprechender Auftakt

Quelle: Schaumburger Wochenblatt, Autorin Pamela Degenhard, www.schaumburger-wochenblatt.de


Neue Ratsgruppe diskutiert mit interessierten Bürgern "Mitmachdemokratie"

RO­DEN­BERG (p­d). Das erste öf­fent­li­che Tref­fen der neuen Rats­gruppe se­hen Vol­ker Dah­le, Matt­hias Schell­haus und Se­bas­tian Klein laut Pres­se­mit­tei­lung als er­folg­reich an. Zehn Per­so­nen hat­ten sich un­ter dem Schlag­wort "­Mit­mach­de­mo­kra­tie" im Ho­tel Stock­holm ein­ge­fun­den, um mit den drei ehe­ma­li­gen CDU-Rats­ver­tre­tern ü­ber ver­schie­dene The­men zu dis­ku­tie­ren. An­ge­spro­chen wurde da­bei un­ter an­de­rem das Be­treute Woh­nen in Ro­den­berg. Auch die Po­li­tik­ver­dros­sen­heit, die nach den Wor­ten der drei jetzt Par­tei un­ab­hän­gi­gen Mit­glie­der im Samt­ge­meinde- und Stadt­rat ei­gent­lich eine Par­tei­ver­dros­sen­heit sei, war ein The­ma. Eine leb­hafte De­batte ent­spannte sich laut Pres­se­mit­tei­lung darü­ber, wie sich die neue Gruppe in der Frage des stell­ver­tre­ten­den Bür­ger­meis­ters in Ro­den­berg ver­hal­ten sol­le. Ein ab­sch­ließen­des Er­geb­nis dazu sei nicht er­folgt. Eine Ent­schei­dung und ein Ge­dan­ken­aus­tausch darü­ber, wel­chen Na­men sich die Gruppe ge­ben wird, soll im Ver­lauf der nächs­ten öf­fent­li­chen Zu­sam­men­kunft Ende Fe­bruar er­fol­gen.

Laut Pres­se­mit­tei­lung wa­ren die in­ter­es­sier­ten Zuhö­rer und Dis­kus­si­ons­teil­neh­mer zwi­schen 15 und 70 Jahre alt. Ne­ben Ro­den­ber­gern wa­ren auch zwei Teil­neh­mer aus Reins­dorf an­we­send. Zukünf­tig plant die neue Gruppe im Vor­feld von nichtöf­fent­li­chen Sit­zun­gen öf­fent­li­che Tref­fen zu den The­men durch­zu­führen, die nicht der Ge­heim­hal­tung un­ter­lie­gen. Fest­ge­legt wurde auch, dass im Hin­blick auf die Kom­mu­nal­wah­len 2011 noch in die­sem Früh­jahr eine po­li­ti­sche Ver­ei­ni­gung ge­grün­det wer­den soll.

Da­bei solle es sich nicht um eine Par­tei han­deln. Bis­lang wird die Va­ri­an­te, sich als Gruppe zu grün­den, fa­vo­ri­siert. Na­mens­fa­vo­rit dafür war am dem Abend "­De­mo­kra­ti­sche Bür­ger". Im An­schluss an den of­fi­zi­el­len Teil die­ses ers­ten Tref­fens sei fleißig ü­ber Trans­pa­renz dis­ku­tiert wor­den, heißt es ab­sch­ließend in der Pres­se­mit­tei­lung.

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SW vom 10.05.2008 - Investor bekundet Interesse an Rodenberg

Quelle: Schaumburger Wochenblatt, Autorin Pamela Degenhard, www.schaumburger-wochenblatt.de




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