Aktive Demokraten Presse
Bislang bestand unsere Ratsarbeit in Rodenberg darin, Verwaltungsvorlagen im kleinen Fraktionskreis zu besprechen. Das wollen wir ändern. Wenn wir Einladungen zu Sitzungen erhalten, wollen wir uns zukünftig vorher mit unseren Mitstreitern zusammensetzen, um möglichst viele Ideen und Meinungen zu den anstehenden Themen in die Ratsgremien einbringen zu können. Wir möchten weg von der derzeitig üblichen „Zuschauerdemokratie“ hin zur Mitmachdemokratie.
Transparenz und Ehrlichkeit sind dabei unsere Leitlinien.

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SW vom 18.02.2009 - Ein viel versprechender Auftakt

Quelle: Schaumburger Wochenblatt, Autorin Pamela Degenhard, www.schaumburger-wochenblatt.de


Neue Ratsgruppe diskutiert mit interessierten Bürgern "Mitmachdemokratie"

RO­DEN­BERG (p­d). Das erste öf­fent­li­che Tref­fen der neuen Rats­gruppe se­hen Vol­ker Dah­le, Matt­hias Schell­haus und Se­bas­tian Klein laut Pres­se­mit­tei­lung als er­folg­reich an. Zehn Per­so­nen hat­ten sich un­ter dem Schlag­wort "­Mit­mach­de­mo­kra­tie" im Ho­tel Stock­holm ein­ge­fun­den, um mit den drei ehe­ma­li­gen CDU-Rats­ver­tre­tern ü­ber ver­schie­dene The­men zu dis­ku­tie­ren. An­ge­spro­chen wurde da­bei un­ter an­de­rem das Be­treute Woh­nen in Ro­den­berg. Auch die Po­li­tik­ver­dros­sen­heit, die nach den Wor­ten der drei jetzt Par­tei un­ab­hän­gi­gen Mit­glie­der im Samt­ge­meinde- und Stadt­rat ei­gent­lich eine Par­tei­ver­dros­sen­heit sei, war ein The­ma. Eine leb­hafte De­batte ent­spannte sich laut Pres­se­mit­tei­lung darü­ber, wie sich die neue Gruppe in der Frage des stell­ver­tre­ten­den Bür­ger­meis­ters in Ro­den­berg ver­hal­ten sol­le. Ein ab­sch­ließen­des Er­geb­nis dazu sei nicht er­folgt. Eine Ent­schei­dung und ein Ge­dan­ken­aus­tausch darü­ber, wel­chen Na­men sich die Gruppe ge­ben wird, soll im Ver­lauf der nächs­ten öf­fent­li­chen Zu­sam­men­kunft Ende Fe­bruar er­fol­gen.

Laut Pres­se­mit­tei­lung wa­ren die in­ter­es­sier­ten Zuhö­rer und Dis­kus­si­ons­teil­neh­mer zwi­schen 15 und 70 Jahre alt. Ne­ben Ro­den­ber­gern wa­ren auch zwei Teil­neh­mer aus Reins­dorf an­we­send. Zukünf­tig plant die neue Gruppe im Vor­feld von nichtöf­fent­li­chen Sit­zun­gen öf­fent­li­che Tref­fen zu den The­men durch­zu­führen, die nicht der Ge­heim­hal­tung un­ter­lie­gen. Fest­ge­legt wurde auch, dass im Hin­blick auf die Kom­mu­nal­wah­len 2011 noch in die­sem Früh­jahr eine po­li­ti­sche Ver­ei­ni­gung ge­grün­det wer­den soll.

Da­bei solle es sich nicht um eine Par­tei han­deln. Bis­lang wird die Va­ri­an­te, sich als Gruppe zu grün­den, fa­vo­ri­siert. Na­mens­fa­vo­rit dafür war am dem Abend "­De­mo­kra­ti­sche Bür­ger". Im An­schluss an den of­fi­zi­el­len Teil die­ses ers­ten Tref­fens sei fleißig ü­ber Trans­pa­renz dis­ku­tiert wor­den, heißt es ab­sch­ließend in der Pres­se­mit­tei­lung.

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