Aktive Demokraten Presse
Bislang bestand unsere Ratsarbeit in Rodenberg darin, Verwaltungsvorlagen im kleinen Fraktionskreis zu besprechen. Das wollen wir ändern. Wenn wir Einladungen zu Sitzungen erhalten, wollen wir uns zukünftig vorher mit unseren Mitstreitern zusammensetzen, um möglichst viele Ideen und Meinungen zu den anstehenden Themen in die Ratsgremien einbringen zu können. Wir möchten weg von der derzeitig üblichen „Zuschauerdemokratie“ hin zur Mitmachdemokratie.
Transparenz und Ehrlichkeit sind dabei unsere Leitlinien.

Schaumburger Wochenblatt vom 30.12.2010

Ärzteversorgung bleibt gesichert

Heftige Kritik an Äußerungen über Neubauprojekt

RO­DEN­BERG (p­d). In un­se­rer Aus­gabe am Sonn­abend, 18. De­zem­ber, in­for­mier­ten wir die Le­ser ü­ber das Pro­jekt "Ärz­tehaus am Schloss". Im Ver­lauf der letz­ten Rats­sit­zung im Jahr 2010 hat Stadt­di­rek­tor Uwe Heil­mann Ein­zel­hei­ten zu dem Vor­ha­ben, auf dem Gelände des jet­zi­gen Park­plat­zes am Burg­wall ein Ärz­tehaus bauen zu wol­len, aus­führ­lich er­läu­tert. Die Ver­tre­ter der Po­li­tik ga­ben ih­rer­seits ihre Stand­punkte zu dem Pro­jekt ab. Am Ende der De­batte stand eine drei­ge­teilte Ab­stim­mung ü­ber das "Ärz­tehaus".

Die in un­se­rem Be­richt wie­der­ge­ge­be­nen Äuße­run­gen von Rats­ver­tre­tern und der Ver­wal­tung wer­den von fünf Me­di­zi­nern, die in Ro­den­berg prak­ti­zie­ren, deut­lich kri­ti­siert. Ihre grundsätz­li­che Kri­tik lau­tet auf den Punkt ge­bracht "Es wird der Ein­druck er­weckt, als stün­den alle Ärzte in Ro­den­berg hin­ter dem Pro­jekt. Das ist falsch!" Dr. med. Lud­wig Bel­ka, Dr. med. Mo­nika Hor­nig, Dr. med. Hans-Det­lef Kal­ten­bach, Dr. med. Cor­ne­lia Kal­ten­bach und Ul­rike Stram­ke, alle prak­ti­zie­rende Ärzte in der Deis­ter­stadt, stel­len für sich fest: "­Be­fürch­tun­gen, dass wir den Stand­ort Ro­den­berg in den nächs­ten Jah­ren ver­las­sen wür­den, ent­beh­ren jeg­li­cher Grund­la­ge", är­gern sich die Me­di­zi­ner, die sich auch daran stören, erst aus der Presse und durch einen Kol­le­gen von der Pla­nung des Ärz­tehau­ses er­fah­ren zu ha­ben. Mit großer Ver­wun­de­rung hät­ten sie die Äuße­rung vom CDU-Frak­ti­ons­spre­cher Cars­ten Schulz ver­nom­men, der in der Rats­sit­zung die Be­fürch­tung aus­sprach "­Bei ei­nem Nein zu dem Pro­jekt könnte in zehn Jah­ren der letzte Arzt aus Ro­den­berg ver­schwun­den sein".

Von den sie­ben nie­der­ge­las­se­nen Ärz­ten in Ro­den­berg wür­den nach ih­rer Kennt­nis drei Kol­le­gen hin­ter dem Pro­jekt ste­hen und die Not­wen­dig­keit se­hen. Falsch sei es, all­ge­mein von "­der Ro­den­ber­ger Ärz­te­schaft" zu spre­chen. "Es ist wei­ter­hin fest­zu­stel­len, dass wir bis­her von der Stadt Ro­den­berg nicht ü­ber das Pro­jekt und Ein­zel­hei­ten in­for­miert wor­den sin­d", kri­ti­siert Dr. Lud­wig Belka im Na­men sei­ner an­de­ren vier Kol­le­gen.

Unser Kommentar dazu:
Uns Ratsherren hat Stadtdirektor Heilmann gesagt, dass alle Rodenberger Ärzte zum Ärztehaus befragt worden wären...

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