Aktive Demokraten Inhalte
Bislang bestand unsere Ratsarbeit in Rodenberg darin, Verwaltungsvorlagen im kleinen Fraktionskreis zu besprechen. Das wollen wir ändern. Wenn wir Einladungen zu Sitzungen erhalten, wollen wir uns zukünftig vorher mit unseren Mitstreitern zusammensetzen, um möglichst viele Ideen und Meinungen zu den anstehenden Themen in die Ratsgremien einbringen zu können. Wir möchten weg von der derzeitig üblichen „Zuschauerdemokratie“ hin zur Mitmachdemokratie.
Transparenz und Ehrlichkeit sind dabei unsere Leitlinien.

Demokratie leben!

Diese Fakten sind aus: "Wie Demokratie leben" von Paul Ginsborg, herausgegeben von der Bundeszentrale für politische Bildung

In den zwölf Jahren seit dem Fall der Mauer nahm die Zahl der repräsentativen Demokratien so ransant zu, dass im Jahr 2000 von den 192 Mitgliedstaaten der UNO 120 im weiteren Sinn als demokratisch bezeichnet werden konnten. Zum ersten Mal bildeten die Länder mit demokratischer Regierung weltweit die Mehrheit.

Während die formale Demokratie und das Wahlrecht sich rasch auf der ganzen Welt ausbreiteten, wuchs in den Ländern mit demokratischer Tradition, in den Hochburgen der repräsentativen Systeme, die Abneigung gegen die Demokratie. Sie äußerte sich in einer ganzen Reihe von Symptomen: im Rückgang der Wahlbeteiligung, im Mitgliederverlust der Parteien sowie im sinkenden Vertrauen in die demokratischen Institutionen und die politische Klasse im Allgemeinen.

Die Gründe für diese Unzufriedenheit sind vielfältig und wurden von verschiedenen Seiten wissenschaftlich beleuchtet. Die erste dieser Ursachen beruht auf einer Gefahr, die der repräsentativen Demokratie stets innewohnt, nun aber auf dramatische Weise zutage getreten ist: die Delegierung der Politik an eine separate Sphäre, die von Berufspolitikern beherrscht, von den Parteiführungen organisiert, durch Fachbegriffe und Bürokratisierung abgeschirmt und für die Allgemeinheit weitgehend undurchschaubar wird.

Als weitere Ursache für die Schwächung der Demokratie treten zu der strukturellen Abschiebung der Politik in eine besondere, abgehobene Sphäre rasche Veränderungen der kulturellen und sozialen Verhaltensweisen hinzu.


Was wollen wir dagegen tun?

Eine Voraussetzung zur Stabilisierung der Demokratie ist die Notwendigkeit, den Bürgerinnen und Bürgern zuzuhören und sie in die Entscheidungsprozesse mit einzubeziehen. Wir planen ein Parteiprogram zu entwickeln, dass die Partizipation in feste, realisierbare und dauerhafte Formen gießt, damit unsere Demokratie auch als Zukunftmodell für unsere Kinder und Enkel erhalten bleibt.


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1 Kommentar

Kommentar from: erhard [Besucher]
prima
endlich mal eine super idee
die mitbürger einzubeziehen
hoffentlich spricht sich das rum
und der eine oder andere macht mit
05.02.09 @ 22:06

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